Pro-Fototipps für Handaufnahmen mit langsamen Verschlusszeiten

Kameraverwacklungen sind ein Grund für verschwommene Bilder. Selbst die stabilsten Hände können Vibrationen an die Kamera senden. Optische Bildstabilisierungssysteme gleichen Handshakes aus, aber selbst die besten Systeme sind nicht immer kinderleicht, insbesondere bei Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. In diesem 7-minütigen Video bietet der Profifotograf Karl Taylor (über Picture Correct) einige großartige Hinweise für Handaufnahmen mit langen Verschlusszeiten. Mit diesen Techniken zeigt Ihnen Taylor, wie Sie selbst bei schlechten Lichtverhältnissen die bestmöglichen Aufnahmen von Ihrer DSLR machen können.

Laut Taylor besteht der Schlüssel zu einer gleichmäßigen Aufnahme darin, sowohl Ihre Kamera als auch Ihr Objektiv richtig zu unterstützen. Dies kann erreicht werden, indem Sie Ihren Körper in ein Stativ verwandeln. Hier ist keine Magie notwendig - Sie müssen erkennen, wie robust Ihr Körper ist und wie dies dazu beitragen kann, Ihr Schießen zu stabilisieren. Taylor bietet diese Tipps:

  • Halten Sie die Kamera mit der rechten Hand fest und führen Sie den rechten Ellbogen zum Brustkorb. Sie werden feststellen, dass Ihr Ellbogen (zusammen mit Ihrem Arm) eng am Brustkorb anliegt und somit eine hervorragende Unterstützung für die Kamera bietet.
  • Als nächstes bringen Sie den Sucher zu Ihrem Auge und drücken Sie ihn fest gegen Ihre Augenbraue. Dank des dicken menschlichen Schädels müssen Sie nicht so viel Druck auf Ihre Augenbrauen ausüben. Mit der linken Hand möchten Sie die Kamera direkt unter die Basis und die Basis des Objektivs legen, um das Gewicht beider zu tragen und Ihren Fingern die Freiheit zu geben, das Objektiv zu fokussieren und zu zoomen. Zum Schluss trennen Sie Ihre Beine um eine Schulterlänge (oder etwas kleiner, wenn Sie es vorziehen), um eine stabile Basis zu bilden.

Taylor zeigt im Video auch andere Techniken, z. B. mit gekreuzten Beinen sitzen, die Ellbogen auf dem Boden ruhen lassen oder sich gegen einen festen Gegenstand wie einen Baum abstützen.

Laut Taylor gibt es einige Tipps zur Bestimmung der Verschlusszeit: „Wenn die Brennweite Ihres Objektivs - beispielsweise wenn Sie mit 200 mm aufnehmen - gilt, sollten Sie als Faustregel nicht unter 1 / gehen. 200 Sekunden. Wenn Sie mit einem 50-mm-Objektiv fotografieren, sollten Sie nicht langsamer als 1/50 Sekunde sein. “

Taylor empfiehlt außerdem, die Atmung zu kontrollieren, um Ihnen beim Schießen zu helfen. „Ich empfehle, beim Ausatmen auszuatmen, anzuhalten und dann auf die Pause zu schießen. Wenn du den Atem anhältst, bekommst du ein bisschen Vibration, aber wenn du ausatmest, hast du ein paar Sekunden Zeit, in denen du ein bisschen Ruhe hast, in der sich dein Körper nicht so stark bewegt. “

Probieren Sie diese Methoden aus, und Sie können in kürzester Zeit bessere Bilder erstellen - oder zumindest solche, die nicht so verschwommen sind. Wenn Sie mehr über Taylor erfahren möchten, bietet er auf seiner Website für Fotografie-Meisterklassen verschiedene Kurse an.

( Über Picture Correct; Bilder über Karl Taylor )