Facebook Fake Name Reporting-Prozess für Opfer

Facebook Live-Videos Reaktionen Timeline Anmeldung marcel de grijs 123rf Marcel De Grijs / 123rf Die wirkliche Namenspolitik von Facebook wurde zunehmend kritisiert, insbesondere von Schwulenrechtsgruppen und Aktivisten.

Jetzt hat das soziale Netzwerk beschlossen, einige Änderungen an der Art und Weise vorzunehmen, wie seine Regeln durchgesetzt werden. Obwohl die Richtlinie an sich nicht geändert wird, führt Facebook ein neues System ein, mit dem Benutzer gefälschte Namen melden können, und ein Support-Team, das sie durch die Richtlinie führt.

Das neue System umfasst Support-Kanäle, die auf bestimmte namenbezogene Beschwerden abzielen, darunter LGBTQ-Probleme, nicht-westliche Namen sowie Fälle von Stalking und Missbrauch.

In der Vergangenheit war der Prozess viel schneller, da Benutzer einfach einen falschen Namen melden konnten, ohne viele Beweise oder Argumente zu liefern. Benutzer, die jetzt einen falschen Namen kennzeichnen, haben mehrere beschreibende Felder zur Auswahl (z. B. "Dieses Profil repräsentiert keine reale Person"). Darüber hinaus muss ein erforderlicher Bericht mit spezifischen Informationen ausgefüllt werden. Facebook behauptet, dies sei alles, um zu verstehen, wie sich der angeblich falsche Name "vom Alltag unterscheidet".

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Mit dem neuen Verfahren haben die Angeklagten auch eine Woche Zeit, um ihren Namen zu verteidigen. Hier kommen die spezifischen namenbezogenen Probleme ins Spiel, bei denen Benutzer aufgefordert werden, die Option einzugeben, mit der sie sich identifizieren.

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Das soziale Netzwerk hat klargestellt, dass dies keine Änderung seiner Richtlinie für echte Namen selbst darstellt. Dies bedeutet, dass Benutzer weiterhin ihre echten Namen auf der Plattform verwenden müssen. Wenn Sie beschuldigt werden, einen falschen Namen verwendet zu haben, müssen Sie innerhalb einer Woche einen Ausweis als Bestätigung hochladen, da sonst die Gefahr besteht, dass Ihr Konto gesperrt wird.

Laut Facebook werden die neuen Tools derzeit nur in den USA in begrenztem Umfang auf Mobilgeräten und Desktops getestet. Bis zum nächsten Jahr soll die Plattform die Anzahl der Personen reduzieren, die eine ID-Überprüfung durchlaufen müssen, während gleichzeitig die Sicherheit anderer Personen auf der Website gewahrt bleibt.

Die Richtlinien für echte Namen von Facebook wurden in diesem Jahr mehrmals überprüft. Proteste wurden im Juni von einer Koalition von Drag-Performern organisiert, als das Unternehmen gegen ihre angeblich gefälschten Profile vorging. Facebook hat mit einer Reihe von Schwulenrechtsgruppen an den neuen Tools gearbeitet, darunter GLAAD und Human Rights Campaign.