Ein neuer Virus infiziert Facebook.

Der Facebook-Virus hat bereits 800000 Benutzer mit dem fb-Header infiziert

Auf Facebook verbreitet sich ein neuer Passwort-Swiping-Virus, und die Malware greift erneut auf das soziale Vertrauen zurück, das das Netzwerk aufgebaut hat.

Über 800.000 Menschen sind bereits von dem Virus betroffen, der wie ein von einem Freund gesendetes Video aussieht. Sobald jemand darauf klickt, wird er zu einer Website weitergeleitet, die ihm sagt, dass er ein Plug-In herunterladen muss, um das Video anzusehen.

Und wenn sie das Plug-In herunterladen, beginnt der Fehler. Durch den Download erhalten die Malware-Ersteller Zugriff auf das Kennwort eines Benutzers, häufig per E-Mail sowie über Facebook und Twitter. Dies gibt dem Angreifer die Möglichkeit, sich als Opfer auszugeben und möglicherweise mehr persönliche Informationen aus seinen Konten zu entfernen. So verbreitet sich der Virus; Da die Angreifer Zugriff auf die infizierten Konten haben, verwenden sie diese Handles, um andere Opfer zu erreichen und das Video zu verbreiten.

Carlo de Micheli, einer der Forscher, sagte der New York Times, dass die Fälle der Angriffe mit 40.000 neuen Fällen pro Stunde schnell zunahmen.

Google reagierte, indem es Browsererweiterungen deaktivierte, die den Angriff ermöglichten, was das zukünftige Wachstum ernsthaft behindern könnte. Während die Angreifer hauptsächlich den Google Chrome-Browser verwendeten, sagte De Michelli, dass die Angreifer ihr Malware-Programm angepasst hätten, um Abwehrmaßnahmen zu umgehen, und dass sie es bereits für Mozilla Firefox angepasst hätten.

Dieser jüngste Angriff ist besorgniserregend, da er ein wesentlich besseres Verständnis dafür zeigt, wie Facebook zur Verbreitung von Spam genutzt werden kann als andere Angriffe. Da diese Art von Angriff, bei dem der Benutzer aufgefordert wird, ein Plug-In herunterzuladen, nicht sehr bekannt ist, können selbst Benutzer, die im Allgemeinen mit Viren vertraut sind, betrogen werden. Dies ist kein typischer Link zum Abnehmen, der angeblich von Ihrem Freund empfohlen wird. Dies scheint eine Nachricht direkt an Sie zu sein.

Da Malware-Angreifer weiterhin innovative Methoden entwickeln, um auf Ihre persönlichen Daten zuzugreifen, ist es wichtig anzunehmen, dass alles, was an Sie gesendet wird, Spam sein kann. Suchen Sie nach Anzeichen dafür, dass eine E-Mail- oder Facebook-Nachricht tatsächlich an Sie gerichtet ist. Wenn Sie beispielsweise diesen neuesten Virus erhalten, handelt es sich nicht um eine personalisierte Nachricht, sondern nur um einen Link Ihres Freundes. Senden Ihnen Ihre Freunde häufig Links ohne Kommentare? Wenn ja, sagen Sie ihnen beim nächsten Mal, dass sie eine kleine persönliche Bemerkung neben den Link setzen sollen, damit Sie wissen, dass es sich nicht um einen Virus handelt. Facebook, Chrome und Firefox müssen Sicherheitsvorkehrungen treffen, um dies zu vermeiden. Benutzer müssen jedoch auch wissen, was sie öffnen und was sie herunterladen.