Facebooks Internet.org erreicht jetzt weltweit 40 Millionen Menschen

Facebook Internet Org BenutzerJedenfalls war heute ein guter Tag für Facebook. Das Unternehmen hat mit seinem jüngsten Gewinnbericht die Schätzungen der Wall Street übertroffen und wird voraussichtlich im nächsten Jahr aggressiv expandieren - vielleicht sogar 2 Milliarden Nutzer im Jahr 2017 erreichen.

Ein wesentlicher Teil der Pläne von Facebook, mehr Nutzer zu gewinnen, besteht darin, die Konnektivität in mehr Teilen der Welt - einschließlich der Schwellenländer - zu verbessern. Eine Möglichkeit hierfür ist Internet.org: Eine Initiative, bei der Facebook mit lokalen Mobilfunknetzen zusammenarbeitet, um mobilen Benutzern den Zugriff auf ausgewählte Websites mithilfe einer datenfreien App zu ermöglichen.

Trotz einiger Stolpersteine ​​in diesem Jahr (einschließlich eines Verbots des Dienstes in Indien wegen Bedenken hinsichtlich der Netzneutralität und eines kostspieligen fehlgeschlagenen Satellitenstarts) findet Internet.org seine Basis. Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, sagte während seines Gewinnaufrufs, dass das kostenlose Internetprogramm nun 40 Millionen Menschen weltweit dabei hilft, online zu gehen.

Angola ist eines von 49 Ländern, in denen Internet.org verfügbar ist Angola ist eines von 49 Ländern, in denen Internet.org verfügbar ist

Es mag nicht so beeindruckend erscheinen wie einige der anderen Zahlen, die Facebook am Mittwoch angekündigt hat, aber man kann die erstaunliche Wachstumsrate der Initiative nicht ignorieren, besonders wenn man bedenkt, dass sie 2014 nur 3 Millionen Nutzer hatte. Vor einem Jahr stieg diese Zahl auf 15 Millionen und im Mai auf 25 Millionen. Insgesamt verzeichnete das Programm ein Wachstum von 166 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet TechCrunch.

Es hilft, dass Facebook es geschafft hat, das Problem der Netzneutralität in Indien zu umgehen, indem es mit der Regierung zusammengearbeitet hat, um kostenpflichtige Wi-Fi-Hubs einzuführen. Zuckerberg erklärte zuvor auch, dass die SpaceX-Raketenexplosion, die zur Zerstörung des Atmos-6-Satelliten von Facebook führte, ihn nicht von seinen Plänen abhalten würde, Internet.org weiter in Afrika südlich der Sahara auszubauen.

Zuletzt war Internet.org in 49 Ländern verfügbar, und es tauchten Gerüchte auf, dass Facebook plant, den Dienst auch in den USA zu starten. Angesichts der derzeit größten Einnahmequelle für mobile Anzeigen ist dies wahrscheinlich - mithilfe von Internet.org - dass Facebook auf absehbare Zeit weiterhin Bargeld von Werbetreibenden einkassieren wird.